Mesa Agrar GmbH begrüßt Entscheidung des Osterburger Stadtrats zum Standort Wasmerslage – Pressemitteilung

15. Mai 2020.

Osterburg, 15. Mai 2020. Die Betreiberin des Ferkelzuchtbetriebs in Osterburg, Ortsteil Wasmerslage, die Mesa Agrar GmbH, begrüßt die Entscheidung des Stadtrats, einen öffentlich-rechtlichen Vertrag zu der Betriebsstätte vorzubereiten. Solch ein Vertrag würde zeitnah den Weg zu einer vom Landesveraltungsamt genehmigten Modernisierung der Anlage öffnen, muss aber zuvor von den zuständigen Gremien (Bauausschuss, Hauptausschuss und Stadtrat) noch einmal diskutiert und beschlossen werden. So sei in der Betriebsstätte Wasmerslage geplant, moderne Entlüftungsanlangen einzubauen und damit sowohl das Tierwohl in den Stallanlagen wie die Luftqualität für Anrainer spürbar zu verbessern. Auch werde die Zahl der künftig in Wasmerslage eingestellten Tiere genau festgelegt, um den Anliegen von Betreiber und Anrainern Rechnung zu tragen. Nach Abschluss des öffentlich-rechtlichen Vertrags würden künftig nur vier der insgesamt sieben genehmigten Stallgebäude genutzt, so die Mesa Agrar GmbH.

Gleichwohl nehme man die in der Stadtratssitzung erneut angesprochenen Punkte nach Transporten, Hochwasserschutz und Tierwohl ernst und werde das Gespräch insbesondere mit den Beteiligten in Wasmerslage suchen. So habe ein Bürgerdialog im vergangenen Sommer dort die Gespräche mit der Stadt Osterburg und ihren Gremien ja wieder in Schwung gebracht, was die Mesa Agrar GmbH sehr begrüßt hat.. Die Geschäftsführerin der Unternehmens, Spengler-Knappe, betont: „Die Themen Tierwohl und Regionalität sowie Qualitätsmanagement in unserer gesamten Arbeit sind uns sehr wichtig. Dies werden wir vor Ort den Beteiligten gerne noch einmal erläutern und stehen selbstverständlich jederzeit für Fragen und Gespräche zur Verfügung“. Kurzfristig werde das Unternehmen nun Gespräche mit den Einwohnern von Wasmerslage und dem Ortsbeirat Königsmark suchen, um deren Bedürfnisse und Wünsche für ein zukünftiges Miteinander stärker berücksichtigen zu können

Auch habe man Verständnis dafür, dass der Standtrat unabhängig von seiner Entscheidung, einen öffentlich-rechtlichen Vertrag vorzubereiten, an seiner Klage gegen die vom Landesverwaltungsamt erteilte Genehmigung festhalten wolle. Dies sei gutes Recht. Zudem werde die Klärung im Hauptsacheverfahren die nötige Rechtssicherheit bringen. Nun hoffe man aber, die ersten Modernisierungsmaßnahmen rasch umsetzen zu können. Dies werde zu Vorteilen für alle Beteiligten führen, ist sich Spengler-Knappe sicher.

Kontakt:
Ralf Beke-Bramkamp
0163 76 88 881
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