LFD Holding eröffnet Stallanlage für die Aufzucht von Jungsauen

 1. Dezember 2017.

Die LFD Holding hat diese Woche in Loburg ihre umgebaute Stallanlage für die eigene Jungsauenaufzucht eröffnet. Im Rahmen einer Umwidmung wurde die alte Mastanlage in Loburg (Sachsen-Anhalt), die seit Juli 2014 zur LFD gehört, auf 14.500 Zuchtläufer umgestellt. Die Abnahme der baulichen Kernsanierung wurde am Mittwoch durch ein kleines Fest für die Mitarbeiter am Standort begleitet.

„Mit der Anlage in Loburg ist die Jungsauenaufzucht der LFD nun gruppenintern an einem Standort sichergestellt“, sagte der Geschäftsführer der LFD Jörn F. Göbert. Wichtige Sicherheits- und Qualitätsmaßnahmen könnten zentral wesentlich besser umgesetzt werden als an mehreren Standorten, so Göbert weiter. Die LFD ist einer der ganz wenigen größeren Ferkelzüchter in ganz Deutschland, die sich auf eine eigene Zucht von Muttersauen stützen können.

Erst im März dieses Jahres waren die Baufahrzeuge für den Umbau auf den Hof gerollt. 2,4 Millionen Euro wurden in neue Güllekanäle, Spaltenböden, Einrichtung, zusätzliche Fenster, Decken, Lampen und eine moderne Lüftungsanlage investiert. Auch der Sozialtrakt für die Mitarbeiter wurde renoviert. „Das entspricht gewissermaßen einer Kernsanierung. Einen großen Anteil der Umbauarbeiten haben wir auch in Eigenleistung abgewickelt“, lobte Standortleiterin Angela Hiob ihre Mitarbeiter.

Bereits vor zwei Wochen sind die ersten Zuchtläufer in den bereits abgenommenen Teil der Anlage eingezogen. Hier werden sie unter Einhaltung der höchsten Gesundheitsstufe innerhalb von etwa 21 Wochen zu Jungsauen herangezogen. „Die Tiere kommen mit einem Gewicht von 30 Kilogramm hier an. Am Ende der Aufzuchtzeit wiegen sie 140 Kilogramm und kommen zur Besamung an einen anderen Standort. Die Sauen, die wir hier aufziehen, erreichen im Schnitt ein Alter von dreieinhalb bis vier Jahren“, erklärte Göbert.

Auch Tierwohl-Aspekte fanden Berücksichtigung. Zur Beschäftigung sind für die Tiere nichtsplitterndes Pappelholz und Kunststoffrohre zum Reinbeißen in den Buchten vorgesehen. Theo Koppens, dessen gleichnamige Firma die Einrichtung für die Stallanlage lieferte, erklärt: „Wir haben das Beschäftigungsmaterial so angeordnet, dass nur maximal zwölf Tiere auf ein Spielzeug kommen.“ Auch das Lichtkonzept trägt zur artgerechten Haltung bei: Die zusätzlich eingebauten Fenster liefern helles Tageslicht, welches durch eine moderne Lichtanlage unterstützt wird und für eine flächendeckende Helligkeit von 80 lux sorgt.

„Das ist im Prinzip wie ein neu gebauter Stall. Alles nach neustem Standard“, betonte Ulrich Norgaard von der Danbauer GmbH, die für den Umbau als Generalübernehmer engagiert war. „Hier wird die Grundlage für den späteren Ferkelzuchterfolg der LFD gelegt“, fuhr Norgaard fort. Göbert verrät abschließend, er könne sich auch die Haltung von hochträchtigen Sauen am Standort Loburg vorstellen. „Wir haben mit maximaler Flexibilität gebaut, sodass uns diese Möglichkeit in Zukunft weiterhin offensteht.“

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