LFD Holding begrüßt Stadtratsentscheidung zu Standort Gladau

Genthin, 22. Juni 2018.

Die LFD Holding GmbH begrüßt die Entscheidung des Stadtrats Genthin zu dem von dem Unternehmen angeschobenen B-Plan-Verfahren am Standort Gladau. Diesen hat der Stadtrat Genthin in seiner Sitzung vom 21. Juni 2018 mit 22 von 27 Stimmen angenommen. „Heute war ein guter Tag für die Anwohner in Gladau und Dretzel, unsere Mitarbeiter sowie insgesamt für den Standort Genthin“, so Jörn F. Göbert, Vorsitzender der Geschäftsführung der LFD Holding GmbH. „Wir sind als LFD-Gruppe gerne hier in der Region und freuen uns sehr über dieses klare politische Signal.“ Man habe viel Zeit in den Dialog mit den Beteiligten investiert und begrüße nun das mit der Abstimmung ausgesprochene Vertrauen. Dies werde man auch künftig nicht enttäuschen, versichert Göbert.

Nachdem die Anlage in Gladau in der Vergangenheit unter dem ehemaligen Eigentümer für viel Unzufriedenheit und Auseinandersetzungen gesorgt hat, strebt die LFD Holding einen zukunftsfähigen Kompromiss mit den umliegenden Gemeinden, der Stadt Genthin und dem Landkreis Jerichower Land an. Ziel ist es, bei minimal möglichen Immissionen weiterhin als gut aufgestelltes Unternehmen ein positiver Faktor für die hiesige Wirtschaft sowie die eigenen Mitarbeiter und deren Familien zu sein. Auch die Bedingungen für die Tiere werden dabei merklich verbessert. Die LFD Holding legt besonderen Wert darauf, ihre Tiere sicher, artgerecht und gesund zu halten.

Derzeit könne die Anlage nicht in dem vorgesehenen Umfang und mit teils installierter moderner Technik genutzt werden. Daher sehen die Umbaupläne vor, künftig alle modernen Ställe wieder zu benutzen und sämtliche weiterhin benutzte Ställe umgehend mit Abluftreinigungsanlagen auszustatten. Man wolle rund 4.000 der installierten Plätze zurückbauen und die Sauenanzahl am Standort dauerhaft bei maximal 9.750 halten. Alle Tiere stehen dann unter Abluftreinigung, was die Geruchsbelästigung für die Gemeinden Gladau und Dretzel umgehend beseitigt. Auch sieht der Bebauungsplan eine verbindliche Deckelung der Sauenanzahl am Standort Gladau vor, damit die Anlage nicht ohne erneute Zustimmung des Stadtrates erweitert werden kann. Die Investition in diese Maßnahmen beträgt mindestens 2,5 Mio. EUR.

Letztlich bedeutet dies auch eine Aufstockung der Zahl der derzeit gehaltenen Tiere um ca. 2.500 Sauen. Die damit verbundene Erhöhung der Tiertransporte (ca. 10-20 Lkw-Fahrten täglich, verteilt auf beide Richtungen) wird aus Sicht des Unternehmens durch eine Vielzahl von Verbesserungen für die Bewohner von Gladau und Dretzel mehr als kompensiert:

  • Die Gülleausfuhr wird auf geräuschärmere Sattelschlepper umgestellt, wodurch sich auch die Zahl der Fahrten verringert.
  • Eine neue Technik der Silotrocknung (Kühlung statt über ein Gebläse) wird die Geräuschbelastung merklichen minimieren.
  • Es wird zu einer maximalen Geruchsreduktion durch die Ausstattung der gesamten Anlage mit Abluftreinigung kommen.

Die LFD Holding sieht den nun folgenden weiteren Abstimmungen mit den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung positiv entgegen. „Wir haben unsere Karten immer offen auf den Tisch gelegt“, so Göbert, „das wird auch so bleiben.“

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