ASP-Vorsorge: Die LFD Holding im lokalen Dialog mit Landwirten und Jägern des Jerichower Landes

10. Februar 2020

Sachsen-Anhalt und das Jerichower Land liegen nicht unmittelbar an der polnischen Grenze, doch die Anbindung an die Bundesautobahn 2 macht die Afrikanische Schweinepest zu einer realen Bedrohung für die vielen ortsansässigen Schweinebetriebe und Landwirte – darunter auch die LFD Holding. Um die drohende Katastrophe und ein Einschleppen der Seuche aus Polen nach Deutschland zu verhindern, arbeiten Jäger und Landwirte eng zusammen. Sie wollen handeln und präventive Maßnahmen ergreifen, bevor es dafür zu spät ist.

So unterstützen die LFD Holding und andere landwirtschaftliche Betriebe im Jerichower Land bereits seit 2018 die zuständige Jägerschaft bei der Verringerung des Schwarzwildbestands, indem sie sich an einem privat organisierten Fonds beteiligen, der die zwangsläufig anfallenden Kosten für die notwendigen labortechnischen Untersuchungen der erlegten Tiere trägt. Die Kosten für eine solche Trichinenuntersuchung liegen in diesem Teil des Landes bei 13,49 Euro pro Tier.

Der Fonds wurde gegründet, um das regionale Bündnis zwischen Jägerschaft und Landwirtschaft zu stärken und den Jägern Dankbarkeit und Wertschätzung für ihre wichtige Aufgabe entgegenzubringen. Ohne den von der LFD unterstützten Fonds wären die Jäger immer mit einem Minusgeschäft aus der Schwarzwildjagd hervorgegangen, was dem Erfolg der Sache auf lange Sicht merklich geschadet hätte. Auf dem gewählten Weg saßen die Jäger von Beginn an mit am Tisch und konnten sich an der Planung und der Gestaltung der praktischen Umsetzung beteiligen.

Um den Jägern noch einen weiteren Anreiz zu schaffen, den Schwarzwildbestand deutlich zu verringern und einen Beitrag zum Schutz der Region vor ASP zu leisten, erhalten diese eine zusätzliche Prämie von 25 Euro für jedes Tier, das gegenüber dem vorherigen Jagdjahr „mehr“ geschossen wird.

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